Delfine vor Tarifa, Spanien

Delfine vor Tarifa sind im Oktober ein beeindruckendes Naturerlebnis. Doch nicht nur Delfine haben in der Straße von Gibraltar ihren Lebensraum. Auch zahlreiche Walarten können dort mit etwas Glück beobachtet werden. Welche Meerestiere ich bei Bootsausflügen angetroffen habe, erzähle ich in diesem Blogbeitrag.

Einer der Hauptgründe, warum ich mich für einen Urlaub in Tarifa entschieden habe, war die Vorstellung, dort Delfine vor Tarifa, Vögel in der Umgebung und die Berberaffen in Gibraltar zu erkunden. Und tatsächlich scheint Tarifa genau die Menschen anzuziehen, die gerne draußen sind und sich am liebsten von Natur umgeben lassen. Der Ort Tarifa selbst ist eher klein und entspannt, gleichzeitig aber überraschend lebendig – eine Mischung, die mir sofort gefallen hat.

Delfine vor Tarifa

In diesem Blogbeitrag soll es allerdings (fast) ausschließlich um die Delfine vor Tarifa gehen. Denn ja, hier ziehen auch Wale vorbei – leider muss ich gleich ehrlich sein: Im Oktober hatte ich kein einziges Wal-Glück. Das heißt natürlich nicht, dass es zu dieser Jahreszeit keine Wale vor Tarifa gibt, nur eben, dass ich selber leider keine sehen konnte.

Tarifa liegt an der Straße von Gibraltar. Die Straße von Gibraltar verbindet das Mittelmeer mit dem Atlantik. Über diese besondere Meerenge habe ich in einem früheren Blogbeitrag bereits ausführlicher geschrieben. Sie ist etwa 60 Kilometer lang und an ihrer schmalsten Stelle gerade einmal 14 Kilometer breit – und genau diese engste Stelle liegt vor Tarifa. Tarifa ist außerdem die südlichste Stadt des europäischen Festlandes. Von hier aus sind es nur rund 14 Kilometer bis zum Berg Jbel Musa in Marokko auf dem afrikanischen Kontinent. Afrika zum Greifen nah also.

Straße von Gibraltar

Weil die Straße von Gibraltar die einzige natürliche Verbindung zwischen Mittelmeer und Atlantik ist, herrscht hier ein enormer Schiffsverkehr. Angeblich passieren jeden Tag rund 300 Schiffe diese Meerenge – das bedeutet statistisch gesehen ein Schiff alle fünf Minuten! Auch während meiner Delfinausfahrten war das kaum zu übersehen.

Straße von Gibraltar

Da stellt sich natürlich die Frage: Warum bleiben Wale und Delfine ausgerechnet hier? Warum suchen sie sich keinen ruhigeren Ort?

Die Antwort liegt im Wasser selbst. Der Wasserspiegel des Atlantiks ist höher als der des Mittelmeers, weshalb ständig Wasser ins Mittelmeer hineinströmt. Gleichzeitig verdunstet dort mehr Wasser, als durch Flüsse und Regen nachkommt. Das Mittelmeerwasser wird dadurch salziger, schwerer und sinkt in die Tiefe. Als sogenanntes Tiefenwasser fließt es am Meeresboden zurück in Richtung Atlantik.

In der Straße von Gibraltar trifft dieses Tiefenwasser auf einen unebenen Meeresboden mit Erhebungen und Senken. Das führt zu starken Verwirbelungen, durch die nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe nach oben an die Oberfläche gelangt. Zusammen mit dem vielen Licht entstehen ideale Bedingungen für Phytoplankton – die Grundlage der marinen Nahrungskette. Und wo es viel Futter gibt, sind Delfine und Wale nicht weit.

Also auch da wo viele Schiffe verkehren.

Straße von Gibraltar

Genau deshalb halten sich so viele Meeressäuger in der Straße von Gibraltar auf – selbst trotz des dichten Schiffsverkehrs. Das hier ist natürlich nur eine sehr vereinfachte Erklärung, aber sie zeigt ganz gut, warum Tarifa für Delfine (und auch für Wale) ein so attraktiver Ort ist.

Und für mich war es auf jeden Fall ein ganz besonderer Platz, um ihnen wieder ganz nah zu sein. Auch wenn ich mir gleichzeitig viele Sorgen wegen des Schiffverkehrs machte...

Straße von Gibraltar

Information: Wenn du neugierig bist, welchen Walen und Delfinen ich während einer einwöchigen Reise mit Tethys im Mittelmeer begegnet bin, wirf gern einen Blick in einen meiner früheren Blogbeiträge.

Meine Sorgen sind allerdings nicht unbegründet. Laut der Foundation for Information and Research on Marine Mammals (firmm) wurden auf Beobachtungsausfahrten zwischen 2001 und 2015 insgesamt 502 Auffälligkeiten an 494 Meeressäugern dokumentiert. Doch was genau wurde dabei beobachtet?

Zu den Auffälligkeiten zählten unter anderem Abmagerungen, Deformationen und verschiedene Verletzungen. Letztere waren mit Abstand am häufigsten. Zwar wurden auch natürliche Verletzungen festgestellt, doch der Großteil der dokumentierten Verletzungen war menschengemacht. Diese lassen sich vor allem auf den intensiven Schiffsverkehr, aber auch auf die Fischerei zurückführen.

Leider blieb das für mich keine reine Statistik. Während einer meiner Ausfahrten vor Tarifa konnte auch ich einen Delfin (Grindwal) beobachten, der deutliche Auffälligkeiten zeigte.

Straße von Gibraltar

Information: Wenn du tiefer in die Studie eintauchen möchtest, findest du sie auf der Webseite von firmm: Injuries, Malformations, and Epidermal Conditions in Cetaceans of the Strait of Gibraltar. Dort gibt es außerdem weiterführende Nachfolgestudien zu Verletzungen, die Wale und Delfine vor Tarifa erleiden, hier, sowie Forschungsberichte der letzten Jahre: firmm-Forschungsberichte.

Auf der Webseite von firmm wird das Thema noch ausführlicher behandelt. Ein weiteres Problem, dem Wale und Delfine vor Tarifa ausgesetzt sind, sind Industriechemikalien, die vermutlich mit einer Schwächung ihres Immunsystems in Verbindung gebracht werden können.

Dass Delfine, die nah an der Küste leben, besonders unter menschlichen Einflüssen leiden, habe ich auf einer meiner früheren Reisen erfahren. Dort hat mir eine Meeresbiologin erzählt, dass Buckeldelfine Fehlgeburten erleiden, die sehr wahrscheinlich auf eine hohe Schadstoffbelastung zurückzuführen sind. Die Buckeldelfine vor der Küste Südafrikas (Foto links) nehmen in ihrer Anzahl ab, wobei eine Abnahme in der Zahl an Individuen meistens nicht nur auf eine Ursache zurückzuführen ist.

In Brasilien dagegen begegneten mir sogar abgemagerte Delfine (Foto rechts), die in Gewässern lebten, die stark von Industrieeinflüssen geprägt waren und sie so vermutlich anfälliger auf Krankheiten machten.

Buckeldelfine
Buckeldelfine

Information: Ich schreibe hier auf Grundlage der Informationen, die ich auf meinen Reisen gesammelt habe, und ergänze sie nach bestem Wissen und Gewissen durch eigene Recherchen. Da sich Erkenntnisse stetig weiterentwickeln, kann es vorkommen, dass inzwischen neuere Informationen vorliegen. Daher ist es stets sinnvoll, weiter zu recherchieren.

So leicht es für mich war, Delfine vor Tarifa in der Straße von Gibraltar zu beobachten, so sehr möchte ich auch meine Sorge teilen: Für Meerestiere ist das Leben in der Nähe des Menschen alles andere als einfach.

In den nächsten Abschnitten stelle ich die Wal- und Delfinarten vor, die man vor Tarifa beobachten kann.

Straße von Gibraltar

Information: Wenn du mehr über die Straße von Gibraltar erfahren möchtest oder darüber, welchen Einfluss der Mensch auf das Meer hat, lohnt sich ein Blick auf die Bildungsseite der Stiftung firmm. Dort findest du spannende Informationen – und sogar Quizze, mit denen du dein Wissen direkt testen kannst.

Delfine vor Tarifa: Begegnungen das ganze Jahr über

Große Tümmler. Gewöhnliche Grindwale. Und sogar Orcas. Ja, all diese Delfinarten kann man in der Straße von Gibraltar beobachten. Die Betonung liegt dabei bewusst auf kann, denn Delfinbeobachtungen sind immer auch eine Frage des Glücks. Zudem gibt es Arten, die zu bestimmten Jahreszeiten nur sehr unwahrscheinlich anzutreffen sind – dazu zählen auch die Orcas.

Leider hatte ich selbst nicht das Glück, Orcas (Orcinus orca), die größten Vertreter der Delfinfamilie (Delphinidae), zu sehen. Das lag jedoch nicht an fehlendem Glück, sondern vielmehr an der Jahreszeit: Die Orcas vor Tarifa werden vor allem in den Monaten zwischen Juli und September beobachtet. Ich war jedoch im Oktober dort. Ganz ausgeschlossen war eine Begegnung nicht, die Wahrscheinlichkeit dafür war jedoch gering.

Stattdessen sah ich einige Fischerboote.

Straße von Gibraltar

Doch was haben Fischerboote mit den Orcas zu tun? Sehr viel sogar. In der Straße von Gibraltar stibitzen Orcas nämlich Thunfische direkt von den Angelhaken spanischer und marokkanischer Langleinenfischer. Wegen dieser Beute sind Orcas vor allem im Hochsommer vor Tarifa zu beobachten, denn nach dem Laichen im Mittelmeer schwimmen die Thunfische in diesen Monaten zurück in den Atlantik.

Besonders spannend finde ich, dass die Orcas gezielt den Kopf des Thunfisches zurücklassen – genau dort, wo der Angelhaken sitzt. Die Frage ist: Können Orcas den Haken mithilfe ihres Echolokationssystems detektieren?

Das kann ich leider nicht beantworten. Dafür ist jedoch bekannt, dass Orcas wie die Matriarchin nicht jedes Jahr erscheinen. Ob dies mit Nahrungskonkurrenz zusammenhängt? Bei Fischern sind Orcas jedenfalls wenig beliebt, wenn sie ihnen den Thunfisch von den Leinen wegfressen. Berichten zufolge setzen manche Fischer sogar Elektroschocks ein, um die Orcas zu vertreiben.

Information: Falls du mehr darüber erfahren möchtest, wann Orcas vor Tarifa am besten anzutreffen sind, wirf am besten einen Blick auf die Seite von firmm. Dort findest du eine übersichtliche Zusammenfassung. Die Wahrscheinlichkeit, Orcas zu beobachten, hängt offenbar auch stark mit der Thunfischfischerei zusammen.

Bevor ich mich auf meine erste Tourausfahrt mit firmm begab, beschäftigte ich mich mit der Frage, ob Orcas dort auch mit Booten spielen. Zuvor waren bereits zahlreiche Artikel über die in der Region lebenden Orcas erschienen, in denen von Angriffen die Rede war. Dabei soll es sich jedoch um ein Spielverhalten handeln.

Vor meiner ersten Fahrt nahm ich an einem Informationsgespräch von firmm teil, bei dem dieses Thema natürlich ebenfalls angesprochen wurde. Uns wurde erklärt, dass die Orcas, die firmm beobachtet, zu den Fischfressern gehören und daher keine Boote „angreifen“ (auf dem Foto handelt es sich nicht um einen Orca, sondern um einen Grindwal).

Delfine vor Tarifa

Da ich leider keinen Orca sehen konnte, schreibe ich hier über die anderen Delfine, die ich tatsächlich beobachten durfte. Ganz ohne Glück war ich dabei nämlich nicht.

Zu den häufigen Delfinarten in der Straße von Gibraltar zählen Gewöhnliche Delfine, Blau-Weiße Delfine, Große Tümmler und Gewöhnliche Grindwale. All diese vier Arten bzw. Gattung bezüglich Grindwale konnte ich bereits andernorts beobachten (Foto oben links: Gewöhnlicher Delfin vor den Azoren, Foto oben rechts: Blau-Weißer Delfin an der Ostküste Spaniens, Foto unten links: Große Tümmler in Südafrika, Foto unten rechts: Grindwal vor Teneriffa).

Gemeiner Delfin vor den Azoren
Blau-weiße Delfine vor Spanien
Große Tümmler vor Südafrika
Grindwale vor Teneriffa

Information: Falls du mehr über meine Delfinbegegnungen an anderen Orten erfahren möchtest, schau doch in meine früheren Blogbeiträge. Dort schrieb ich bereits über die Gewöhnlichen Delfine vor den Azoren oder über die zahlreichen Blau-Weißen Delfine, die ich an der Ostküste Spaniens beobachten konnte, obwohl ich eigentlich nach Finnwalen suchte. Auch über die Delfine vor Südafrika habe ich schon berichtet.

Meine erste Ausfahrt mit firmm machte ich bereits an meinem Anreisetag. Ich wollte jede Gelegenheit nutzen, an einer Tour teilzunehmen – man weiß ja nie, jede Ausfahrt ist anders. Das habe ich mittlerweile aus Erfahrung gelernt.

Also führte mich mein erster Weg nach dem Check-in in meiner Unterkunft direkt zu firmm, wo ich gleich an der nächsten Ausfahrt teilnehmen konnte. Schon am Morgen in Málaga fragte ich mich, ob es klappen würde. Zum Glück tat es das – schließlich hätte die Tour auch ausgebucht sein können. Auch das Wetter hätte mir einen Strich durch die Rechnung machen können.

Delfine vor Tarifa

Zum Glück fand eine Ausfahrt statt und ich bekam einen Platz. Ich freute mich sehr, auch wenn ich auf solchen Touren immer wieder merke, wie sehr ich es genieße, auf Booten mit wenigen Menschen unterwegs zu sein – denn erst dann kann man sich eine gute Beobachtungsposition sichern.

Grindwale vor Tarifa

Auf Forschungsbooten wie der Tethys oder denen von Edmaktub steht die Forschung im Vordergrund und die Boote sind klein und mit nicht so vielen Menschen. Auf den Azoren waren es auch kleinere Boote, um den Naturbegeisterten die Meeressäugetiere näherzubringen, obwohl sich die Touren auf den Azoren an Tourist:innen richteten.

Nichtsdestotrotz möchte ich firmm natürlich empfehlen, denn sie kennen sich mit den Delfinen vor Tarifa aus, setzen sich für deren Schutz ein und möchten die Tiere den Beobachter:innen näherbringen. Außerdem informieren sie über die zahlreichen Gefahren, denen Wale und Delfine vor Tarifa ausgesetzt sind. Das ist besonders wertvoll, um ein Bewusstsein für den Schutz dieser faszinierenden Tiere zu schaffen.

Auf meiner ersten Ausfahrt mit firmm begegnete ich „nur“ einer Delfinart. Und zwar den Gewöhnlichen Grindwalen.

Grindwale vor Tarifa
Grindwale vor Tarifa

Natürlich waren große Schiffe nicht weit von ihnen entfernt.

Zwar bietet firmm nicht das ganze Jahr über Ausfahrten an, doch Grindwale könnte man prinzipiell jederzeit in der Straße von Gibraltar beobachten, denn sie leben dort ganzjährig.

Delfine vor Tarifa

Wenn ich hier von Grindwalen spreche, meine ich eigentlich die Gewöhnlichen Grindwale (Globicephala melas). Neben dem Gewöhnlichen Grindwal – auch unter dem Namen Langflossen-Grindwal bekannt – gibt es noch den Kurzflossen-Grindwal (Globicephala macrorhynchus), auch als Indischer Grindwal bekannt. Während Langflossen-Grindwale in gemäßigten und kalten Gewässern der Südhalbkugel sowie im Nordatlantik und im Mittelmeer vorkommen, bevorzugen Kurzflossen-Grindwale tropische und subtropische Meere. Da der Langflossen-Grindwal eher kältere und der Kurzflossen-Grindwal eher wärmere Gewässer bevorzugt, überschneidet sich ihr Verbreitungsgebiet nur wenig. Im Mittelmeer kommt allerdings ausschließlich der Langflossen-Grindwal vor.

Delfine vor Tarifa

Von den Grindwalen – auch Pilotwale genannt – der Gattung Globicephala gibt es nur zwei Arten, nämlich die zuvor genannten. Für mich bedeutet das, dass ich beiden Arten bereits begegnet bin: den Langflossen-Grindwalen vor Tarifa und den Kurzflossen-Grindwalen vor Teneriffa.

Ein sehr typisches Verhalten der Grindwale ist das fast regungslose Treiben im Wasser. Dieses Verhalten ist mir besonders von den Grindwalen vor Teneriffa in Erinnerung geblieben. Vor Tarifa konnte ich es jedoch kein einziges Mal beobachten.

Delfine vor Tarifa

Auch wenn ich dieses typische Verhalten bei den Grindwalen vor Tarifa nicht beobachten konnte, schwammen sie doch relativ langsam – ein weiteres charakteristisches Merkmal dieser Tiere.

Delfine vor Tarifa

Charakteristisch für Grindwale sind außerdem ihr fast zylindrischer Körper und ihr kugelförmiger Kopf. Zudem besitzen sie einen sehr kurzen Schnabel, der von ihrer sogenannten Melone überragt wird.

Wale und Delfine in Spanien
Wale und Delfine in Spanien

Laut firmm ist das Zusammenleben von Grindwalen und Orcas nicht harmonisch und mit Stress verbunden. In den Sommermonaten, wenn Orcas durch die Straße von Gibraltar ziehen, weichen die Grindwale ins Mittelmeer aus – vermutlich, um ihre Kälber zu schützen. Entsprechend sichtet firmm Grindwale in dieser Zeit seltener. Auf einer Ausfahrt von firmm konnte sogar beobachtet werden, wie eine Gruppe von Grindwalen Orcas aus ihrem Jagdgebiet vertrieben. Solches Verhalten ist angeblich nicht ungewöhnlich bei Grindwalen.

Apropos Gruppe: Grindwale sind sehr soziale Tiere und schließen sich auch außerhalb solcher Situationen zu größeren Verbänden zusammen – meist mit weniger als 50 Individuen.

Wale und Delfine in Spanien

Information: Ein Buch mit vielen Informationen über Meeressäugetiere weltweit ist Whales, Dolphins, and Seals – A Field Guide to the Marine Mammals of the World von Hadoram Shirihai und Brett Jarrett.

Allerdings haben sich die Gruppengrößen der Grindwale in der Straße von Gibraltar laut firmm über die Jahre stetig verkleinert. Wenn die Orcas anwesend sind, lassen sich jedoch wieder größere Gruppen beobachten.

Das sind spannende Einblicke in das Leben der Grindwale – und dennoch bleiben viele Fragen offen. Welche weiteren Veränderungen wird es geben? Seit 2007 sind in der Umgebung dieser Grindwale und anderer Delfine vor Tarifa zehn Häfen entstanden. Welche Auswirkungen hat das auf ihre Verbreitung und ihr Verhalten? Welche weiteren Schutzmaßnahmen werden vereinbart und tatsächlich umgesetzt? Und wie wirkt sich die fortschreitende Erwärmung des Mittelmeers auf diese Tiere aus? Fragen über Fragen, die zeigen, wie wichtig weitere Forschung und Beobachtung dieser Tiere sind.

Wale und Delfine in Spanien

So sehr ich mich über die Begegnung mit den Grindwalen freute, so sehr machte ich mir auch Sorgen. Diese wunderschönen Tiere sind auf einen intakten Lebensraum angewiesen. Aufgrund der Nahrungsverfügbarkeit werden sie wohl kaum ausweichen wollen oder können. Was also tun?

Vor der Ausfahrt wurden wir ausführlich über die zahlreichen Gefahren aufgeklärt, denen die Delfine vor Tarifa ausgesetzt sind. Ich halte es für sehr wichtig, dass man auf solchen Touren nicht nur die Tiere bewundern kann, sondern auch diese Informationen mitnimmt – selbst wenn sie nicht leicht zu hören sind.

Am Tag meiner ersten Begegnung mit den Delfinen vor Tarifa blieb ich nachdenklich zurück, zugleich aber voller Bewunderung für diese faszinierenden Tiere.

Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa

Auf meiner zweiten Ausfahrt mit firmm begegnete ich zunächst erneut den Grindwalen. Im Gegensatz zum ersten Tag schien diesmal die Sonne; am Vortag hatte es gegen Ende der Ausfahrt sogar noch leicht genieselt.

Ich habe bereits Orte erlebt, an denen sich ein Walbeobachtungsunternehmen an das nächste reiht und entsprechend viele Boote unterwegs sind. In Tarifa schien mir das jedoch anders zu sein – zumindest war das mein Eindruck. Neben firmm habe ich am Hafen nur ein weiteres Unternehmen gesehen, das Wal- und Delfinbeobachtungen anbietet. Vielleicht hielt sich die Anzahl der Boote deshalb in Grenzen? Ausgenommen sind natürlich die großen Containerschiffe.

Nichtsdestotrotz waren wir an diesem schönen Tag nicht die einzigen auf dem Meer, und erneut durfte ich wunderschöne Momente mit den Grindwalen erleben.

Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa

Das Wasser glitzerte.

Für kurze Zeit schwammen die Grindwale sogar neben dem Boot oder tauchten darunter hindurch, von einer Seite zur anderen. Als sie so nah waren, konnte ich ihre glatte, graue Haut und ihr Blasloch ganz genau erkennen.

Es waren wunderschöne Tiere.

Grindwale vor Tarifa
Grindwale vor Tarifa

An jenem Tag konnte ich leider einen Grindwal erkennen, der offenbar bereits einen Zusammenstoß mit einem Schiff gehabt hatte.

Delfine vor Tarifa

Welchen Einfluss hat eine solche Verletzung wohl auf das Leben eines Grindwals? Kann er weiterhin erfolgreich jagen und mit seiner Gruppe mithalten? Und wie wirkt sich eine solche Verletzung langfristig auf seine Überlebensfähigkeit aus?

Irgendwann ließen wir die Grindwale schließlich ziehen, denn weiter entfernt tauchte eine andere Delfinart auf.

Welche mag das wohl gewesen sein?

Delfine vor Tarifa

Es handelte sich um Gewöhnliche Delfine (Delphinus delphis). Gut zu erkennen waren sie an den zwei großen Flecken an den Seiten: Der vordere Fleck ist blass gelblich, der hintere hellgrau. Zusammen bilden sie eine Form, die an eine Sanduhr erinnert – diese sanduhrförmige Zeichnung ist für die Art sehr charakteristisch.

Im Gegensatz zu den Grindwalen sind Gewöhnliche Delfine deutlich schneller unterwegs und entsprechend schwerer zu fotografieren.

Delfine vor Tarifa

Herausfordernd war auch die Position des Bootes, da ich zunächst gegen die Sonne fotografieren musste.

Delfine vor Tarifa

Die Gewöhnlichen Delfine vor Tarifa waren sehr schnell, aber auch äußerst verspielt. Schließlich sprang ein Delfin aus dem Wasser und landete sogleich mit einem kräftigen Platschen auf der Oberfläche.

Es war wunderschön anzusehen.

Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa

Einige Delfine schwammen – wie es schon die Grindwale gemacht haben – neben dem Boot oder unter dem Boot von der einen Seite zur nächsten.

Wale und Delfine in Spanien
Wale und Delfine in Spanien

Ich versuchte mich darin, die Gewöhnlichen Delfine vor Tarifa zu fotografieren. Aber es war so schwer. Gegen das Licht. Zu weit weg. Und vor allem waren die Tiere so schnell.

Wale und Delfine in Spanien

Meistens war nur noch ihr Rücken zu sehen.

Da die Tiere so verspielt waren, klatschten sie manchmal mit der Schwanzflosse auf die Wasseroberfläche. Manche streckten ihren Kopf weit aus dem Wasser, andere schwammen dicht nebeneinander.

Ich gab mein Bestes, um meine Beobachtungen so gut wie möglich fotografisch festzuhalten.

Wale und Delfine in Spanien
Wale und Delfine in Spanien

Und plötzlich tauchte eine weitere Delfinart auf: Es waren Große Tümmler (Tursiops truncatus).

Was für eine spannende zweite Ausfahrt – wie bereits erwähnt, keine Tour gleicht der anderen.
Da an dieser Ausfahrt recht viele Naturbegeisterte teilnahmen, war es schwierig, eine gute Beobachtungsposition zu ergattern. Deshalb konnte ich diese Delfine vor Tarifa zunächst nur von der anderen Seite aus beobachten und musste über andere versuchen drüber zu schauen.

Große Tümmler vor Tarifa

Ich übte mich in Geduld und versuchte dennoch, die Delfine zu beobachten und zu fotografieren, ohne das Gleichgewicht zu verlieren – hinfallen wollte ich auf keinen Fall.

Schließlich gelang mir ein Bild, auf dem der Delfin einigermaßen scharf zu erkennen war, während der Arm einer anderen Person unscharf mit ins Bild geraten war. Schade.

Große Tümmler vor Tarifa

Schließlich tauchten auf der anderen Seite Große Tümmler auf – allerdings musste ich dort gegen die Sonne fotografieren.

Zunächst sah ich nur einen Delfin, dann tauchte ein kleinerer neben ihm auf.

Und dann noch mehr: Auf meiner Seite waren es mindestens fünf Große Tümmler.

Große Tümmler vor Tarifa
Große Tümmler vor Tarifa
Große Tümmler vor Tarifa

Auf der anderen Seite waren es auch mindestens vier Große Tümmler.

Delfine vor Tarifa

Große Tümmler leben normalerweise in Gruppen von bis zu 15 Tieren, es können aber auch deutlich größere Ansammlungen von bis zu 1000 Tieren vorkommen. Einzelgänger sind ebenfalls möglich.

Ich habe Große Tümmler mittlerweile schon relativ häufig gesehen, doch eine Gruppe von 1000 Tieren habe ich bisher noch nie erlebt.

Große Tümmler verbringen übrigens viel Zeit an der Wasseroberfläche, was sie bei Delfinbeobachter:innen besonders beliebt macht.

Schließlich ergatterte ich eine kleine Lücke auf der anderen Seite, von der aus ich einen Blick auf die Delfine erhaschen konnte. Sie schwammen direkt in unsere Richtung.

Delfine vor Tarifa

Und plötzlich waren mindestens vier Große Tümmler neben dem Boot.

Delfine vor Tarifa

Laut firmm nimmt auch bei den Großen Tümmlern die Gruppengröße ab. Woran das liegt ist noch unklar. Möglicherweise verändert sich die Gruppengröße durch Gruppendynamik oder hängt das mit dem verbesserten Schutz von Orcas zusammen? Denn Grindwale und Große Tümmler leben mit den Orcas nicht harmonisch zusammen. Ein weiterer möglicher Grund könnte die Morbillivirus-Epidemie sein.

Nichtsdestotrotz, die Großen Tümmler schwammen relativ langsam im Vergleich zu den Gewöhnlichen Delfinen.

Wale und Delfine in Spanien

Da die Großen Tümmler in der Straße von Gibraltar gut erforscht sind, haben einige von ihnen sogar Namen. Man kann die Delfine gut an ihrer Rückenflosse unterscheiden, und auch ich konnte einige Unterschiede erkennen – wobei ich zugeben muss, dass mir die Details erst zu Hause am Computer wirklich auffielen. Auf dem Meer geht schließlich alles viel schneller.

Delfine vor Tarifa

Wie schon bei den Gewöhnlichen Delfinen gelang es mir auch bei den Großen Tümmlern vor allem, ihre Rückenflossen einzufangen.

Schließlich gelang mir doch noch ein Foto vom Gesicht eines Großen Tümmlers – und daneben schwamm sogar ein Jungtier.

Wale und Delfine in Spanien

So schön diese Großen Tümmler auch waren, so haben sie sich auch in Tarifa keinen einfachen Lebensraum ausgesucht. Wobei „ausgesucht“ vielleicht nicht das richtige Wort ist, denn sie müssen dorthin, wo es Nahrung gibt. Warum sollten sie in Gebiete ausweichen, in denen weniger Schiffsverkehr und Umweltverschmutzung herrscht, wenn dort keine Nahrung zu finden ist?

Grindwale, Gewöhnliche Delfine und Große Tümmler – das war eine überaus erfolgreiche Ausfahrt, was die Vielfalt der Delfinarten betrifft. So viele verschiedene Delfine vor Tarifa zu beobachten, war ein weiteres besonderes Erlebnis, das mich sehr freute. Einen kleinen Einblick in das Leben dieser faszinierenden Tiere zu bekommen, ist etwas wirklich Einzigartiges.

Zum Abschluss wurden wir sogar noch von Grindwalen überrascht.

Grindwale vor Tarifa
Wale und Delfine in Spanien

Am darauffolgenden Tag legte ich eine Pause von den Delfinen vor Tarifa ein, denn ich unternahm einen kleinen Ausflug nach Gibraltar, um die Berberaffen zu beobachten.

Doch kaum war ich zurück in Tarifa, begab ich mich wieder zu firmm. Ich hatte nicht reserviert, da ich nicht genau wusste, wann ich zurück sein würde – zum Glück war noch ein Platz frei.

So konnte ich an einer weiteren Ausfahrt teilnehmen. Das Wetter war erneut hervorragend für die Delfinbeobachtung, und sogar bis nach Marokko reichte die Sicht.

Delfine vor Tarifa

Auf dieser Ausfahrt stand vor allem eine Delfinart im Mittelpunkt: wieder die Gewöhnlichen Delfine. Dieses Mal schwammen sie teilweise sogar recht langsam und sehr nah am Boot.

Hier sind ein paar fotografische Eindrücke.

Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa

Interessant ist außerdem, dass insbesondere ab September die Sichtungen von Gewöhnlichen Delfinen in der Straße von Gibraltar zunehmen.

Als ich zu Hause die Fotos durchging, fiel mir die Rückenflosse eines Gewöhnlichen Delfins auf. Könnte ein Fischernetz in der Vergangenheit vorn in die Flosse geschnitten haben?

Delfine vor Tarifa

Was mir auch erst zu Hause auffiel, war ein Blau-Weißer Delfin (Stenella coeruleoalba) unter den Gewöhnlichen Delfinen. Wow!

Die Delfine bewegen sich so schnell, dass mir das zuvor nicht aufgefallen war – eine Kerbe in der Flosse ja, aber eine Art?

Laut firmm ist es jedoch nicht ungewöhnlich, Blau-Weiße Delfine zusammen mit Gewöhnlichen Delfinen schwimmen zu sehen. Noch seien sie in der Straße von Gibraltar zahlreich vertreten, und auch sie können dort ganzjährig beobachtet werden.

Blau-weißer Delfin vor Tarifa

Nichtsdestotrotz begegnete uns nach den zahlreichen Gewöhnlichen Delfinen noch eine Gruppe Gewöhnlicher Grindwale. Diese schwammen jedoch schnell davon, und wir kehrten schließlich in den Hafen von Tarifa zurück.

Grindwale in Spanien

Information: Eine aktuelle Studie zu durch den Menschen verursachten Verletzungen bei Meeressäugern in der Straße von Gibraltar wurde von Hanniger et al. 2023 veröffentlicht: Injuries in cetaceans in the Strait of Gibraltar: an update for the period 2016–2020, Journal of Cetacean Research and Management, Band 24, Seiten 143–160.

Wale vor Tarifa: Welche Arten hier zu sehen sind

Zu den Walen, die in der Straße von Gibraltar beobachtet werden können, gehört auch der Finnwal. Ihm zu begegnen ist jedoch eine echte Glückssache. Leider hatte ich bisher kein Glück: Auch auf meinen früheren Reisen nach Island oder Italien bin ich keinem Finnwal begegnet. An der Ostküste Spaniens sah ich zwar einen, doch er war weit entfernt und schwamm schnell weiter, ohne lange zu verweilen. Daher hoffe ich nach wie vor, irgendwann einmal einem Finnwal ganz nah begegnen zu können. Ganz gleich, ob in der Straße von Gibraltar oder an einem anderen Ort.

Straße von Gibraltar

Information: Falls du mehr über die Wanderungen der Finnwale durch die Straße von Gibraltar erfahren möchtest, findest du hier eine aktuelle Studie: Espada et al. 2025, Fin Whale (Balaenoptera physalus) - Migration in the Strait of Gibraltar: Evaluating Maritime Traffic Threats and Conservation Measures, Journal of Marine Science and Engineering, Band 13, Ausgabe 11, Seite 2156.

Auch Pottwale können in der Straße von Gibraltar beobachtet werden, doch auch dafür braucht es viel Glück. Laut firmm ist der Frühling besonders günstig für eine Sichtung. Auch im Juni könnte eine Sichtung gut möglich sein. Im Oktober ist man auf etwas mehr Glück angewiesen.

Im Gegensatz zu den Finnwalen hatte ich bei den Pottwalen an anderen Orten bereits mehr Glück: So konnte ich Pottwale auf den Azoren (linkes Foto) und in Italien (rechtes Foto) beobachten.

Pottwale vor den Azoren
Pottwale im Mittelmeer

Noch seltener sind dagegen Buckelwale in der Straße von Gibraltar zu beobachten – eine Begegnung ist dort die Ausnahme. Doch konnte firmm bei einer Ausfahrt einmal einen Buckelwal sichten. Diese Beobachtung war besonders außergewöhnlich, da ein junger Buckelwal von Grindwalen bedrängt wurde.

Buckelwale habe ich unter anderem bereits auf den Azoren, in Australien und in Südafrika (Foto) beobachten können.

Buckelwal in Südafrika

Information: Ich unternahm mehrere Ausfahrten mit firmm; jede Fahrt kostete 45,00 Euro. Je nach Nachfrage kann es sinnvoll sein, frühzeitig zu reservieren – besonders während der Herbstferien. Alle meine Touren habe ich mit firmm gemacht.

Praktische Tipps

Anreise

Ich bin mit dem Bus von Málaga angereist, da es in Tarifa nicht möglich ist, von Deutschland aus mit dem Flugzeug anzureisen.

In Málaga bin ich zunächst vom Busbahnhof (Malaga, P.º de los Tilos, s/n, Distrito Centro, 29006 Málaga, Spanien) nach Algeciras (C. San Bernardo, 1, 11207 Algeciras, Cádiz, Spanien) gefahren. In Algeciras musste ich den Bus wechseln. Die Fahrt von Málaga nach Algeciras dauerte drei Stunden. In Algeciras musste ich lediglich eine halbe Stunde auf den Bus nach Tarifa warten. Für den Bus von Málaga nach Algeciras bezahlte ich 23,65 Euro. Ich bin mit der Buslinie Avanza gefahren. Das Ticket nach Tarifa kaufte ich im Bus. Es verkehren regelmäßig Busse zwischen Tarifa und Algeciras. Die Fahrt dauert ungefähr dreißig Minuten. Ich bezahlte für ein Ticket 2,50 Euro.

In Tarifa bin ich am Centro de Salud (Tarifa Centro de Salud, C. Antonio Maura, S/N, 11380 Tarifa, Cádiz, Spanien) ausgestiegen. Man kann aber auch am Busbahnhof (Busbahnhof Tarifa, 11380 Tarifa, Cádiz, Spanien) aussteigen.

Ein weiteres Busunternehmen, das in Tarifa verkehrt, ist Comes. Comes verkehrt unter anderem zwischen Tarifa und Sevilla. Nach meinem Aufenthalt in Tarifa bin ich nach Sevilla gefahren. Für ein Busticket mit Comes bezahlte ich 26,15 Euro. Die Fahrt dauerte drei Stunden.

Weitere Städte, die von Tarifa aus mit Bussen angefahren werden sind unter anderem Cádiz, La Línea oder Marbella. Allerdings gibt es im Sommer angeblich noch mehr Busverbindungen. Manche Orte werden im Oktober nicht angefahren, daher ist mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln im Oktober Vorsicht geboten, wenn man kleinere Städte anfahren möchte.

Unterkunft

Ich habe in Tarifa eine Unterkunft für fünf Nächte gebucht und war sehr zufrieden. Das Zimmer war zwar sehr klein und ich musste über den Flur, um ins Bad zu gelangen (das ich nicht teilen musste), aber ich war insgesamt sehr zufrieden. Ich bezahlte für fünf Nächte für ein Einzelzimmer 206,25 Euro. Die Unterkunft lag zentral in der Avenida Andalucía, so dass ich schnell am Hafen sein konnte, um Delfine in Tarifa beobachten zu können.

Mehr Informationen

Wale und Delfine in der Straße von Gibraltar (National Geographic Artikel)

Straße von Gibraltar auf Wikipedia

Forschung bei firmm

Hast du schon mal Wale oder Delfine vor Tarifa oder anderswo beobachten können? Falls ja, teile gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren. 

Delfine vor Tarifa
Delfine vor Tarifa

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