Die City Nature Challenge in Berlin

Die City Nature Challenge ist ein Wettbewerb, der weltweit alle Naturbegeisterte in den Städten aufruft, die Natur zu erkunden und alle Naturbeobachtungen an einem verlängerten Wochenende aufzunehmen. Berlin war eine der Städte, die an dem weltweiten Wettbewerb zwischen dem 26. und 29. April 2019 mitmachte. Unter den europäischen Städten lag die Stadt Berlin was die Anzahl der Naturbeobachter anging ganz weit vorne. In diesem Blogbeitrag berichte ich über die City Nature Challenge in Berlin und warum du mehr über das Thema Citizen Science hier auf diesem Blog in der Zukunft lesen wirst.

Im Jahr 2019 fand die City Nature Challenge zwischen dem 26. und dem 29. April statt. Organisiert wurde die City Nature Challenge in den teilnehmenden Städten durch unterschiedliche Einrichtungen. In Berlin war es das Museum für Natkurkunde. Dort konnte man sich auch bei den verschiedenen Veranstaltungen anmelden. Ich nahm an der NachtiGala im Museum für Naturkunde, bei einem Igelmonitoring im Treptower Park und bei einem Vortrag über Fledermäuse teil (mehr dazu weiter unten).

Ich erfuhr von der City Nature Challenge über die Citizen Science Plattform iNaturalist. Auch wenn die City Nature Challenge ein Wettbewerb ist, geht es hier nicht nur ums bloße Gewinnen. Vielmehr sollen die Städter dazu aufgefordert werden, die Natur zu erkunden und Artenkenntnisse erweitern. Außerdem soll jeder ermuntert werden, bei einem weltweiten Projekt, das viele interessante Erkenntnisse über die Verbreitung verschiedenster Tiere und Pflanzen hervorbringen kann, mitzuforschen. Bei der City Nature Challenge handelt es sich daher nicht nur um einen Wettbewerb, sondern auch um ein weltweites Citizen Science Projekt.

Ich folgte dem Aufruf und nahm an jenem Wochenende im April an der City Nature Challenge teil, indem ich einige Naturbeobachtungen in einem Park bei mir um die Ecke fotografierte oder die Stimmen von Vögeln aufzeichnete. Die City Nature Challenge war für mich auch Anlass, mich mal näher mit der Naturblick App auseinanderzusetzen, weil man nur über diese App an der City Nature Challenge in Berlin teilnehmen konnte (mehr zu der App im übernächsten Abschnitt).

An dem Wochenende beobachtete ich wie immer besonders viele Amseln (Turdus merula) und Kohlmeisen (Parus major).

City Nature Challenge
City Nature Challenge

Aber auch Mönchsgrasmücken (Sylvia atricapilla) und Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) flogen bzw. liefen mir über den Weg.

City Nature Challenge
City Nature Challenge

Insgesamt wurden bei der City Nature Challenge in Berlin aber 596 verschiedene Tier- und Pflanzenarten an dem Wochenende aufgenommen.

Warum Citizen Science?

Für mich war die City Nature Challenge nicht nur Anlass, mich mal näher mit der Naturblick App auseinanderzusetzen, sondern auch mit dem Thema Citizen Science. Ich hatte schon seit längerem vor, das Thema noch mehr in den Blog zu integrieren. In Berührung kam ich mit dem Begriff während meines dreimonatigen Aufenthalts in Südafrika. Dort nahm ich für Citizen Science Projekte Fotos von Walen und Delfinen auf. Auch sammelten wir Eikapseln von Haien am Strand und nahmen jede Sichtung von einem Hai von Land aus auf. Seitdem dachte ich immer wieder an Citizen Science und fragte mich, wie ich das Thema mit Reisen verbinden und hier auf diesen Blog darstellen kann.

Auf meiner zweimonatigen Brasilienreise habe ich daher versucht, so viele Tierbeobachtungen wie möglich aufzunehmen und sie auf der Citizen Science Plattform iNaturalist zu teilen. Zum einen wollte ich meine Tierbeobachtungen mit anderen teilen (vielleicht sind sie ja für den ein oder anderen hilfreich?), und zum anderen wollte ich mehr über die Tierwelt Brasiliens lernen. Die Plattform iNaturalist war für mich während meiner Brasilienreise eine tolle Möglichkeit, jedes Tier von einer Community aus zahlreichen verschiedenen Experten mitbestimmen zu lassen. Auf diesem Weg habe ich sehr viel über die Tierwelt Brasiliens gelernt.

Doch warum Citizen Science? Für mich gibt es drei Gründe, warum Citizen Science hier auf diesem Blog in der Zukunft mehr Raum bekommen soll.

Erstens finde ich es eine tolle Sache, dass jeder mitforschen kann. Ich denke, je mehr wir sind, desto mehr werden wir auch über die Verbreitung von Arten wissen. Ich bin davon überzeugt, je mehr wir wissen, desto besser können die verschiedensten Tier- und Pflanzenarten auch geschützt werden.

Zweitens bin ich der Meinung, dass wir über Citizen Science Projekte unsere Artenkenntnisse aufbauen oder erweitern können und mehr über die verschiedensten Tiere oder Pflanzen lernen. Citizen Science regt dazu an, neugierig zu bleiben.

Und drittens macht das Forschen und Entdecken schlicht und einfach Spaß. Man lernt nicht nur einiges über die verschiedensten Tiere und Pflanzen, sondern bewegt sich auch noch mehr an der frischen Luft. Mir persönlich macht es einfach Spaß, nach Tieren Ausschau zu halten. Und manchmal hat man sogar eine ganz besondere Begegnung. Wie zum Beispiel mit der größten Fliege der Welt in Brasilien. Diese Fliege fand ich im Atlantischen Regenwald in Minas Gerais in der Nähe von Caratinga und Ipanema. Da ich keine Insektenkennerin bin, wurde ich erst auf iNaturlist auf diesen besonderen Fund von einem Experten aufmerksam gemacht. Besonders freue ich mich auch immer wieder, wenn ich der Citizen Science Community auf iNaturlist eine Tierart beisteuern kann, die zuvor noch nicht auf iNaturalist hochgeladen wurde, wie es beispielsweise bei den Schopfkapuzineraffen der Fall war.

City Nature Challenge
City Nature Challenge

Da Citizen Science eine tolle Sache ist, wird es in Zukunft noch mehr in diese Richtung hier auf diesem Blog zu lesen geben.

Die City Nature Challenge in Berlin

Die App Naturblick

Wie weiter oben schon erwähnt, konnte man nur über die Naturblick App in Berlin an der City Nature Challenge teilnehmen. Daher werde ich mich in diesem Abschnitt näher mit der App des Museums für Naturkunde in Berlin auseinandersetzen. Denn die App ist nicht nur während der City Nature Challenge gut zu gebrauchen, sondern auch danach.

Bis jetzt habe ich es bei iNaturalist immer so gemacht, dass ich mit meiner Spiegelreflexkamera Fotos von meinen Naturbeobachtungen aufgenommen habe, die ich dann auf der Webseite von iNaturalist hochgeladen und zur Bestimmung geteilt habe. iNaturalist hat allerdings auch eine App entwickelt mit der man alle Naturbeobachtungen mit dem Handy oder Tablet aufnehmen kann. Diese App kam bei mir bis jetzt allerdings wenig zum Einsatz, weil ich nicht so gerne mit Handy oder Tablet fotografiere.

Während der City Nature Challenge war ich mit der App Naturblick nun gezwungen, mit meinem Tablet Fotos zu machen, da es bei der Naturblick App keine Webseite gibt wo man die Fotos mit den Naturbeobachtungen hochladen kann.

Auf der Startseite der App kommt man über das Feldbuch zu allen aufgenommenen Naturbeobachtungen. Egal ob Foto oder Stimme. Im Feldbuch wird jede Beobachtung automatisch hinzugefügt. Falls man wie ich kein Internet unterwegs hat, kann man auch im Nachhinein die Beobachtungen bestimmen und bei der City Nature Challenge einreichen.

Neben einem Feldbuch, in dem alle Beobachtungen aufgezeichnet werden, bietet die App auch noch Art-Portraits von insgesamt 557 Tieren und Pflanzen. Darunter 13 Amphibien, 24 Bienen, Wespen & Co, 315 Kräuter und Wildblumen, 42 Laubbäume und Ginko, 5 Reptilien, 29 Schmetterlinge, 29 Säugetiere und 100 Vögel.

City Nature Challenge

Tiere und Pflanzen lassen sich mit der App auf drei verschiedene Wege bestimmen. Besonders häufig verwendete ich die Funktion „Vogelstimme aufnehmen“. Da es mit dem Tablet äußerst schwierig ist, Vögel zu fotografieren, nahm ich bei Vögeln fast ausschließlich die Gesänge auf. Ich habe diese Funktion ausprobiert und war begeistert von den Fähigkeiten dieser App. Die Naturblick App lag bei der Stimmenerkennung fast immer richtig.

City Nature Challenge
City Nature Challenge

Außer wenn sich mal mehrere Vögel mit dem Singen abwechselten, konnte sich die App dann natürlich nicht so gut entscheiden um welchen Vogel es sich jetzt handelt.

City Nature Challenge
City Nature Challenge

Während der City Nature Challenge habe ich es bei Haussperlingen und Ringeltauben mit einem Foto über die Naturblick App versucht. Aber selbst bei diesen häufigen und eher weniger scheuen Vögeln war es sehr schwierig, ein Foto zu machen. Die App hat die Vögel auch nicht bestimmen können, weil die Vögel einfach zu weit weg waren (natürlich kann man das dann aber auch selber machen und eintragen).

Im ersten Moment war es außerdem für mich nicht ganz gut ersichtlich wo und wie man jetzt ein Foto mit der App aufnimmt. Dazu muss man ins Feldbuch gehen, auf das Plus-Zeichen unten rechts klicken und dann kann man ein Foto aufnehmen. Audios können über diesen Weg auch aufgenommen werden.

Eine weitere Funktion, die ich bei der Naturblick App toll fand, war „Pflanze fotografieren“. Klickt man auf diese Funktion, kommt man direkt zur Kamera. Die App kann dann anhand des Fotos die Pflanze bestimmen. Das hat mich an der App ziemlich beeindruckt. Allerdings würde ich persönlich generell nicht blind einer App vertrauen. Es ist daher immer besser nachzukontrollieren. Wenn man sich mit Pflanzen nicht so gut auskennt, reichen die Bilder auf der App allerdings auch nicht aus. Dazu braucht man dann Internet. Die App führt dann zu den entsprechenden Seiten. Falls man so wie ich unterwegs kein Internet hat, kann man die Fotos auch im Nachhinein zu Hause überprüfen und die Pflanzen bestimmen.

Die dritte Funktion heißt „Merkmale auswählen“. Diese Funktion führt zu den 557 Tieren und Pflanzen aus den Artenportraits. Mit dieser Funktion kann man sich Schritt für Schritt durch die Bestimmung leiten lassen.

City Nature Challenge

Viele der weiteren Informationen (für die man Internet braucht) führen zu einem Offenen Naturführer, der weitere Hilfe bei der Bestimmung bietet.

NachtiGala

Zentraler Anlaufpunkt während der City Nature Challenge in Berlin war das Museum für Naturkunde. Eines ihrer aktuellen Citizen Science Projekte ist das Nachtigallenprojekt. Zum Auftakt der City Nature Challenge und der Nachtigallensaison fand die NachtiGala im Museum für Naturkunde statt.

Das Programm der NachtiGala war sehr vielfältig. Neben viel Wissenswertem über die Nachtigall, erfuhren die Besucher auch einiges über das Citizen Science Projekt der Nachtigall. Eine künstlerische Performance und Gespräche auf der Bühne über Citizen Science, Wissenschaftskommunikation und Artenkenntnisse sorgten für ein abwechslungsreiches Programm am Abend. Diskutiert wurde außerdem auch noch, wie Citizen Science die Schüler wieder mit der Natur verbinden und Artenkenntnisse vermitteln kann. Darüberhinaus konnten die Besucher während der Veranstaltung sich weiter über die Nachtigall informieren. Wie viele Strophen gibt es bei der Nachtigall? Wer singt bei den Nachtigallen überhaupt? Und wie unterscheiden sich die Gesänge der Nachtigallen am Tag und in der Nacht? Zu diesen Fragen und mehr konnten sich die Besucher während der Veranstaltung informieren. Außerdem konnte man auch erfahren, wie man beim Nachtigall-Citizen-Science-Projekt teilnehmen kann. Da das Projekt nicht nur informiert, sondern auch aktiv zum Mitmachen auffordert, konnten die Berliner auch noch ihre Anekdoten über die Nachtigallen teilen. Insgesamt war es ein sehr interessanter und abwechslungsreicher Abend im Museum für Naturkunde in Berlin.

City Nature Challenge

Möchtest du mehr über das Nachtigallen Citizen Science Projekt erfahren? Dann schau doch mal auf der Webseite vom Forschungsfall Nachtigall vorbei. Dort gibt es zahlreiche Informationen über die Nachtigallen und wie wertvoll es ist, dass so viele Teilnehmer ihre Beobachtungen mit den Forschenden teilen.

Igelmonitoring im Treptower Park

Während der City Nature Challenge wurden vom Museum für Naturkunde zahlreiche Exkursionen und Vorträge angeboten. Ich nahm an einem Abend bei einem Igelmonitoring im Treptower Park teil und lernte dabei mehr über die Igel in Berlin.

Wir waren eine Gruppe von knapp 10 Leuten. Mit Taschenlampen ausgestattet suchten wir den Rasen des Treptower Parks als es schon dunkel war nach Igeln ab. Insgesamt trafen wir an jenem Abend Ende April auf einen einzigen Igel. Dass wir nur einen Igel trafen, war nicht verwunderlich. Im Jahr zuvor war es ähnlich. Vermutlich werden die Igel in Berlin immer weniger. Man weiß es allerdings noch nicht genau. Was man allerdings weiß, ist, dass die Igel in England schon weniger geworden sind. Aber ob das in Deutschland auch so? Genau das versuchen die Forscher jetzt herauszufinden, indem sie die Parks nach Igeln absuchen. Mit den gesammelten Daten wird dann mit statistischen Modellen die Gesamtpopulation berechnet bzw. geschätzt. Zum Beispiel, trifft man an einem Tag und am darauffolgenden Tag den gleichen Igel, wird die Gesamtpopulation vermutlich kleiner ausfallen als wenn man an beiden Tagen zwei verschiedene Igel im gleichen Park sieht.

Darüber hinaus wurden an dem Abend bei dem gefundenen Igel auch noch Speichelproben entnommen. Die Speichelproben bzw. die DNA brauchen sie, damit sie die Verwandtschaftsverhältnisse der Igel in Berlin untersuchen können. Außerdem kann damit auch erforscht werden, ob es Barrieren gibt, die einen genetischen Austausch verhindern. Neben Speichelprobe wurde der Igel auch noch gewogen und markiert, damit man ihn das nächste Mal erkennt.

Dann habe ich noch gelernt, dass die Klimaerwärmung nicht so gut für die Igel ist. Erwärmt sich das Klima, d.h. sind die Winter nicht mehr so kalt, dann wachen die Igel aus ihrem Winterschlaf auf. Das wirkt sich negativ auf ihren Energiehaushalt aus.

Interessierst du dich für Igel? Dann schau doch mal auf der Webseite des Instituts für Zoo- und Wildtierforschung vorbei. Dort gibt es weitere Informationen zu den Igeln und wie du deine Tierbeobachtungen dem Citizen Science Projekt “Igel in Berlin” mitteilen kannst.

Vortrag über Fledermäuse

Neben der NachtiGala und dem Igelmonitoring hörte ich mir während der City Nature Challenge noch einen Vortrag über Fledermäuse an. Berlin ist nämlich mit 18 verschiedenen Fledermausarten nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch die Hauptstadt der Fledermäuse. In Berlin sehr häufig anzutreffen sind die Zwergfledermaus, der Großer Abendsegler, die Rauhautfledermaus und die Fransenfledermaus.

In dem Vortrag ging es immer wieder darum, wie wir den Berliner Stadtfledermäusen helfen können und welchen Gefahren sie ausgesetzt sind. Fledermäuse brauchen einen sehr strukturreichen Lebensraum. Fledermäuse lieben tote Bäume mit Höhlen und keine zu sauberen Gärten wo sie genügend Versteckmöglichkeiten finden. Vielleicht fühlen sie sich deswegen so wohl in Berlin? In Brandenburg dagegen gibt es sehr viel Landwirtschaft, was die Fledermäuse allerdings nicht so gern mögen. Denn die Fledermäuse finden dort in den einheitlichen Flächen schwer Versteckmöglichkeiten. Eine weitere Gefahr für die Fledermäuse ist der Einsatz von Pflanzenmitteln wie Roundup, da durch den Einsatz von diesen Pflanzenmitteln auch Insekten sterben und es somit immer weniger Nahrung für die Fledermäuse gibt. Eine weitere Gefahr ist die Häusersanierung. Wenn ein Umweltgutachten nicht gut gemacht wird, kann es sein, dass Fledermäuse einbetoniert werden.

Nach dem Vortrag sind wir noch in den Bürgerpark Pankow gegangen und haben nach Fledermäusen gesucht. Wir haben an diesem Abend Fledermäuse gesehen, aber ausschließlich Zwergfledermäuse. Die Zwergfledermaus ist übrigens die häufigste Fledermausart in Berlin. An dem Abend war es glücklicherweise nicht allzu kalt, so dass wir einige Zwergfledermäuse sahen. Denn es sollten schon über etwa 10°C sein, damit die Fledermäuse rauskommen. Wenn es aber über einen längeren Zeitraum kalt und regnerisch ist, kommen sie trotzdem raus, weil sie fressen und daher Insekten jagen müssen.

Ähnlich wie bei den Igeln, ist die globale Erderwärmung problematisch für die Fledermäuse. Auch Fledermäuse können während des Winterschlafes aufwachen, wenn es zu warm ist. Energetisch ist das für die Fledermäuse auch sehr kostspielig.

Möchtest du Fledermausforscher werden? Dann schau doch mal bei dem Citizen Science Projekt Fledermausforscher vorbei. Dort kannst du dich für das Citizen Science Projekt eintragen. Allerdings sind die Plätze sehr begrenzt und nicht jeder kann mitmachen.

Die Gewinner der City Nature Challenge

Im Jahr 2019 nahmen insgesamt 159 Städte bei der City Nature Challenge teil. Mit über 33.000 Naturbeobachtern haben sich die Teilnehmer im Gegensatz zum Jahr zuvor fast verdoppelt. Insgesamt wurden über 32.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten aus knapp 920.000 Naturbeobachtungen weltweit bestimmt.

Gewinner der City Nature Challenge wurden in drei Kategorien erfasst: Naturbeobachtungen, Arten und Teilnehmer.

In der ersten Kategorie siegte Kapstadt in Südafrika mit über 53.000 Naturbeobachtungen, dicht gefolgt von La Paz in Bolivien mit knapp 47.000 und San Diego in den USA mit etwa über 38.000 Naturbeobachtungen. Berlin lag mit 3003 Naturbeobachtungen auf dem 63. Platz (von insgesamt 159 Städten).

Auch in der zweiten Kategorie siegte Kapstadt in Südafrika mit 4588 Tier- und Pflanzenarten. Dahinter folgen Hong Kong in China mit 3596 und Houston in den USA mit 3367 Arten. Berlin schaffte es in dieser Kategorie mit 596 verschiedenen Pflanzen- und Tierarten auf den 67. Platz.

Die meisten Teilnehmer kamen aus San Francisco in den USA. Und zwar machten dort 1927 Naturbeobachter mit. Auf dem zweiten liegt eine weitere Stadt aus den USA. Und zwar Los Angeles mit 1555 Teilnehmern. Mit 1500 Teilnehmern erreichte La Paz in Bolivien den dritten Platz. Berlin erreichte mit 732 Naturbeobachtern den 15. Platz. In keiner europäischen Stadt nahmen so viele Teilnehmer an der City Nature Challenge teil wie in Berlin. Wichtig zu erwähnen ist hier auch noch, dass Berlin zum ersten Mal an der City Nature Challenge teilgenommen hat.

Die Citizen Science Plattform iNaturalist hat in einem Beitrag die Ergebnisse der City Nature Challenge zusammengefasst.

Weiterführende Informationen:

City Nature Challenge: Offizielle Webseite

Museum für Naturkunde: Offizielle Webseite

Die Citizen Science Plattform iNaturalist

Die App Naturblick des Museums für Naturkunde

Bestimmungshelfer Offener Naturführer

Hast du auch schon mal bei einem Citizen Science Projekt teilgenommen? Wenn ja, um was ging es? Falls du an der City Nature Challenge teilgenommen hast, welche Tiere und Pflanzen hast du gesehen?

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